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Unterwegs im Nationalpark Schwarzwald. Foto: qu-int.gmbh/Nationalpark Schwarzwald

Bürgerfest mit Ministerpräsident und Umweltministerin

Am 15. und 16. Juni wird es ein Festwochenende am Ruhestein geben, bei dem auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltministerin Thekla Walker mit von der Partie sein werden. „Wir wollen gemeinsam die Errungenschaft Nationalpark feiern und blicken gespannt auf die weitere Entwicklung“, so Ministerin Walker.

„Natur Natur sein lassen“, lautet die Devise im Nationalpark Schwarzwald. Was einfach klingt, ist in der Umsetzung viel Arbeit. Damit sich Tier- und Pflanzenwelt frei und ungelenkt entwickeln können, bedurfte es weitreichender Konzepte  – für den Wald, die Wege, aber auch für den Tourismus und den Verkehr in der Region. Schon jetzt zeigen sich erste positive Effekte, die ein sich selbst überlassener Wald mit sich bringt. „Veränderungen der letzten 10 Jahre sind im Nationalpark inzwischen sichtbar. Die Werkstatt Natur ran an die Arbeit lassen – was das bedeutet, erleben wir und Besucherinnen und Besucher im Nationalpark inzwischen hautnah mit“, berichtet Nationalparkleiter Wolfgang Schlund. Durch den Schutz der natürlichen, vom Menschen nicht beeinflussten Entwicklung, erhalten Arten, die zum Beispiel auf alte Bäume oder Totholz angewiesen sind, einen Lebensraum. Lange verschwundene Vogel- und Käferarten haben sich im Bestand stabilisiert, seltene Pflanzen und Pilze finden Raum und Zeit, sich zu regenerieren und entfalten.

Prozessschutz und Biodiversität

Neben dem Prozessschutz in der Kernzone, also dem Nicht-Eingreifen in die Prozesse der Natur, werden im Nationalpark auch konkrete Schutzmaßnahmen ergriffen, um die Lebensbedingungen für gefährdete Arten zu verbessern, zum Beispiel für das Auerhuhn (siehe Beitrag weiter unten). Auch werden dazu die hochgelegenen Heiden (Grinden) gepflegt und beweidet (siehe auch nächsten Beitrag). Der Prozessschutz kombiniert mit gezieltem Artenschutz trägt wesentlich zum Erhalt der Biodiversität bei. Auf gerade einmal 1 Prozent der Landesfläche wurden innerhalb der letzten 10 Jahre mehr als 9.000 Arten nachgewiesen, das sind fast 30 Prozent aller bekannten Arten des Landes.

Festwochenende am Ruhestein

Alles in allem ein echter Grund zum Feiern! „Über das gesamte Jahr wollen wir Bürgerinnen und Bürger bei Führungen und Veranstaltungen dazu einladen, den Nationalpark vor Ort und gemeinsam mit uns zu erleben. Wir wollen genau hinschauen, auf die großen und kleinen, die sichtbaren und verborgenen Veränderungen“, sagt Nationalparkleiter Wolfgang Schlund voll Vorfreude auf ein volles Programm zum Jubiläumsjahr. Am 15. und 16. Juni wird es ein Festwochenende am Ruhestein geben. „Wir wollen gemeinsam die Errungenschaft Nationalpark feiern und blicken gespannt auf die weitere Entwicklung“, so Ministerin Walker. Im Herbst steht die Eröffnung des neuen Nationalparkhauses in Herrenwies an. Im Nordteil des Nationalparks entsteht derzeit ein zweites, kleines Besucherinformations-zentrum mit einer 80 Quadratmeter großen Ausstellung. Hier soll die Beziehung der Menschen in der Region zu ihrem Wald gezeigt werden.

Der DAV-Landesverband hat die Ausweisung des Nationalparks Schwarzwald von Anfang an unterstützt und begleitet. Im Jahr 2013 fand entsprechend auch die Naturschutztagung am Ruhestein statt. Ein Tagungsschwerpunkt war damals die Entstehung des Nationalparks. Seit der Gündung des Nationalparks hat der DAV-Landesverband einen festen Sitz im Nationalpark-Beirat. Verschiedene lokale DAV-Sektionen beteiligen sich an der Pflege der Grinden.

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/10-jahre-nationalpark-schwarzwald-ein-jahr-zum-feiern-und-erleben?highlight=nationalpark

 

 

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