Der Nationalpark Schwarzwald hat nun eine erste Gliederung bekommen. Der Nationalparkrat, in dem die umliegenden Gemeinden, Kreise und Städte vertreten sind, legte die Einteilung der Fläche in drei unterschiedliche Zonen in seiner Sitzung im Februar einstimmig fest.

Die Waldgebiete der Kernzone, zu der die Bereiche Plättig, Hoher Ochsenkopf/Nägeliskopf, Wilder See/Kleemüsse sowie Buhlbachsee/Hechliskopf gehören, werden künftig sich selbst überlassen und damit am stärksten geschützt. Nach den internationalen Richtlinien für Nationalparks müssen in 30 Jahren drei Viertel der Fläche des Nationalparks Schwarzwald zur Kernzone zählen. Natürlich dürfen Besucher diese Gebiete auch weiterhin auf ausgewiesenen Wegen betreten, sofern sie die Schutzvorschriften beachten.

Bis maximal ein Viertel der Fläche des Nationalparks bleibt dauerhaft Managementzone. Hier werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pflegend und lenkend eingreifen – unter anderem, um Biotop- und Artenschutzziele zu sichern oder die Ausbreitung des Borkenkäfers auf umliegende Wälder zu verhindern. Auch die Grindenflächen liegen in der Managementzone, sie sollen erhalten und miteinander vernetzt werden.

Im Februar wurde auch über die in einem Wettbewerb eingereichten Vorschläge für ein neues Besucher- und Informationszentrum für den Nationalpark entschieden. Nach intensiven Beratungen hat sich das Preisgericht einstimmig für den Entwurf eines interdisziplinären Planerteams ausgesprochen. Gewürdigt wurde insbesondere der innovative Entwurfsansatz der einen sensiblen Umgang mit der Landschaft, eine intelligente Gebäudeorganisation, ein hocheffizientes Tragwerk und eine nachhaltige Gebäudetechnik zu einem Ganzen fügt. Von besonderer Bedeutung ist die durchgängige und materialgerechte Verwendung des Baustoffes Holz. (hw, quelle: nationalpark)

Nationalpark Schwarzwald
http://www.nordschwarzwald-nationalpark.de

Karte Gliederung
http://www.nordschwarzwald-nationalpark.de/fileadmin/Kartenmaterial/NLP-Gebietsgliederung.jpg

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